| Ordensschwester Milgitha vor dem "Last Limited Edition"-Fahrzeug der T3-Ausstellung. |

Ein T3 für die medizinische Versorgung in Ruanda
Autor: Uschi Kettenmann · 08. Februar 2010
Zum Abschluss der T3-Ausstellung im AutoMuseum Volkswagen fand sich noch ein ganz besonderer T3-Fan ein: Ordensschwester Milgitha, die in Ruanda ein Gesundheitszentrum leitet und seit über 20 Jahren einen T3 syncro Krankenwagen ihren ständigen treuen Begleiter nennt.
Zu Gast bei ihrem Bruder in Wolfsburg, stand selbstverständlich ein Besuch der leidenschaftlichen VW-Fahrerin im AutoMuseum auf dem Programm.
Die Missionsstation in Kaduha liegt etwa 130 km von der Hauptstadt Kigali entfernt, mitten im Hinterland und kümmert sich um die medizinische Versorgung der Einheimischen im Umkreis rund 100 Kilometern.. Asphaltierte oder wenigstens geschotterte Strassen gibt es nicht, besonders in der Regenzeit sind die Pisten eigentlich nur aufgeweichter Schlammboden, durchsetzt mit Felsbrocken und Löchern bis zu einem halben Meter Tiefe. Da muss ein fahrbarer Untersatz eine ganze Menge aushalten.
Die Missionsstation in Kaduha liegt etwa 130 km von der Hauptstadt Kigali entfernt, mitten im Hinterland und kümmert sich um die medizinische Versorgung der Einheimischen im Umkreis rund 100 Kilometern.. Asphaltierte oder wenigstens geschotterte Strassen gibt es nicht, besonders in der Regenzeit sind die Pisten eigentlich nur aufgeweichter Schlammboden, durchsetzt mit Felsbrocken und Löchern bis zu einem halben Meter Tiefe. Da muss ein fahrbarer Untersatz eine ganze Menge aushalten.
| Asphaltierte Strassen sieht der T3 von Schwester Milgitha selten. |
Wenn Schwester Milgitha von ihrem Volkswagen T3 erzählt, kommt sie ins Schwärmen. Kein Wunder, denn der Wagen hat sich nun seit über 20 Jahren als ein zuverlässiger, robuster und wirtschaftlicher Geselle erwiesen. Und es ist „ihr" T3, da das Fahrzeug von Volkswagen nach Milgithas Vorstellungen, entsprechend den ruandesischen Straßen- und Krankenverhältnisse, ausgerüstet wurde.
Der Bulli besitzt beispielsweise zwei einklappbare Sitze an den Seitenwänden, damit je nach Bedarf auch zwei Tragen hineingeschoben werden können. Zum Schutz des Antriebsstranges vor Beschädigungen durch die extrem schlechten Straßenverhältnisse erhielt der Wagen eine Unterbodenverkleidung. So sind Schwester Milgitha und ihr T3 so gut wie allen Anforderungen gewachsen, um ihre medizinische Arbeit auch über Entfernungen von teils über 100 km durchzuführen. Auch die Ruandesen zollen dem T3 viel Respekt.
Die heute 73jährige ausgebildete Fachkrankenschwester Milgitha kam bereits Anfang der 1970er Jahre auf Wunsch des Bischofs von Ruanda in das Land. Damals herrschte dort akuter Mangel an medizinischer Versorgung und an Pflegekräften. Es war eine echte Herausforderung, das von belgischen Ordensschwestern übernommene Gesundheitszentrum auf- und auszubauen, so dass neben ambulanter und stationärer Behandlung Kranker das angebotene Spektrum mit z. B. Waisenhaus und Mütterschule heute weit über das rein Medizinische hinausgeht. Mit Beginn ihrer Tätigkeit in Ruanda war es Milgitha selbstverständlich, dass sie medizinische Hilfe auch über die Grenzen des Gesundheitszentrums hinaus geben musste und wollte. Sehr schnell kaufte sie sich daher ein erstes Dienstfahrzeug – einen roten Volkswagen Käfer, von dem sie auch heute noch mit Begeisterung erzählt.
Bis Ende Januar 2010 lief die Sonderausstellung „30 Jahre Volkswagen Bulli T3" im AutoMuseum Volkswagen mit großem Erfolg. Rund 4.000 Gäste haben die Ausstellung besucht, und ihren Reaktionen war zu entnehmen, dass der T3 damals wie heute einer der beliebtesten Bullis ist, dies sowohl im Alltag als auch als Liebhaberstück. In diesem Jahr feiert das AutoMuseum Volkswagen sein 25jähriges Jubiläum, das ab Ende April 2010 mit einer neuen Sonderausstellung zum Thema „1985 – 2010" gewürdigt wird.
Die heute 73jährige ausgebildete Fachkrankenschwester Milgitha kam bereits Anfang der 1970er Jahre auf Wunsch des Bischofs von Ruanda in das Land. Damals herrschte dort akuter Mangel an medizinischer Versorgung und an Pflegekräften. Es war eine echte Herausforderung, das von belgischen Ordensschwestern übernommene Gesundheitszentrum auf- und auszubauen, so dass neben ambulanter und stationärer Behandlung Kranker das angebotene Spektrum mit z. B. Waisenhaus und Mütterschule heute weit über das rein Medizinische hinausgeht. Mit Beginn ihrer Tätigkeit in Ruanda war es Milgitha selbstverständlich, dass sie medizinische Hilfe auch über die Grenzen des Gesundheitszentrums hinaus geben musste und wollte. Sehr schnell kaufte sie sich daher ein erstes Dienstfahrzeug – einen roten Volkswagen Käfer, von dem sie auch heute noch mit Begeisterung erzählt.
Bis Ende Januar 2010 lief die Sonderausstellung „30 Jahre Volkswagen Bulli T3" im AutoMuseum Volkswagen mit großem Erfolg. Rund 4.000 Gäste haben die Ausstellung besucht, und ihren Reaktionen war zu entnehmen, dass der T3 damals wie heute einer der beliebtesten Bullis ist, dies sowohl im Alltag als auch als Liebhaberstück. In diesem Jahr feiert das AutoMuseum Volkswagen sein 25jähriges Jubiläum, das ab Ende April 2010 mit einer neuen Sonderausstellung zum Thema „1985 – 2010" gewürdigt wird.
© Fotoquelle / Bildrechte: AutoMuseum Volkswagen
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TERMINE
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| 31.07-01.08.2010 Schloss Dyck Event | |
| 31.07.2010 22. Int.Veteranen-Orientierungsfahrt Bredstedt | |
| 31.07-01.08.2010 4.Lanz Bulldog Treffen, Speyer | |
| 31.07-01.08.2010 Eifel Ardennen Klassik | |
| 31.07-01.08.2010 Lanz Bulldog-Treffen Speyer |
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