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Mythos Ferrari im Pantheon
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 04. November 2011
Das Pantheon Basel hat sich in den drei Jahren seines Bestehens auch als Ausstellungsort inzwischen einen Namen gemacht. Als neunte Sonderausstellung kommen nun die Roten aus Maranello nach Basel. 40 Fahrzeuge der Marke Ferrari können bis 8. April 2012 im Pantheon bestaunt werden.
Ferrari  166 Spider Corsa von 1949
Ferrari 166 Spider Corsa von 1949
Der Versuch, Ferrari in Kurzform zu charakterisieren, klingt nüchtern: Ferrari, eine italienische Sport- und Rennwagenmarke, wurde 1947 von Enzo Ferrari in Maranello in der Provinz Modena gegründet. Sie entwickelte sich aus Enzo Ferraris „Scuderia Ferrari“, einem Rennstall, der unter anderem als Werksteam von Alfa Romeo erfolgreich war. Die Marke gehört heute zu 90 % dem Fiat-Konzern. In diesen Worten fehlt allerdings, was die Marke ausmacht: Den Mythos Ferrari.
Ferrari 250 MM Berlinetta von 1953 und 250 GT Lusso Berlinetta von 1963Ferrari 250 MM Berlinetta von 1953 und 250 GT Lusso Berlinetta von 1963
Ferrari 250 MM Berlinetta von 1953 und 250 GT Lusso Berlinetta von 1963
Den präsentiert das Pantheon mit Renn- und Straßenfahrzeugen, die sich in eine „mostra straordinaria“ reihen. Unter den präsentierten Fahrzeugen befinden sich echte automobile Leckerbissen. Zum Beispiel die gesamte GTO-Familie, angefangen beim legendären 250 GTO, der von 1962 bis 1963 in 36 Exemplaren gebaut wurde, ein Fahrzeug, das heute mit Verkaufspreisen in zweistelligen Millionenbeträgen zum Wertvollsten gehört, das im Markt der Classic Cars zu haben ist. GTO steht übrigens für Gran Turismo Omologato.
Ferrari 250 GT California Spider von 1958 und 250 GTO Berlinetta Serie Ivon 1962Ferrari 250 GT California Spider von 1958 und 250 GTO Berlinetta Serie Ivon 1962
Ferrari 250 GT California Spider von 1958 und 250 GTO Berlinetta Serie Ivon 1962.
Ein weiterer GTO, der 288, stammt aus dem Jahr 1984. Die 200 geplanten Ferraris waren verkauft, bevor ihre Produktion angelaufen war, deshalb entschied sich das Management, ihrer insgesamt 272 Stück zu bauen. Sein Turbomotor mit 2.8 Liter Hubraum und 8 Zylindern hatte zur Namensschöpfung geführt: 288. Der jüngste GTO, der 599, ist Ferraris erster Supersportscar aus dem Jahr 2010, gebaut in 599 Exemplaren, ein 12-Zylinder mit 6 Litern Hubraum, was pro Zylinder wiederum genau 599 ccm ergibt.
Ferrari 312 T2 Formel 1 2975 von 1977 und F40 Le Mans von 1990.Ferrari 312 T2 Formel 1 2975 von 1977 und F40 Le Mans von 1990.
Ferrari 312 T2 Formel 1 2975 von 1977 und F40 Le Mans von 1990.
In der Ausstellungsbroschüre sind auf jeweils vier Doppelseiten die Geschichte und die technischen Daten der einzelnen Exponate zusammengefasst. Auch die Firmengeschichte und damit das Lebenswerk von Enzo Ferrari sind darin nacherzählt. Der Preis der Ferrari-Broschüre beträgt 15 CHF.
Günter Raupp Fotoausstellung Mythos FerrariGünter Raupp Fotoausstellung Mythos Ferrari
Fotokünstler Günter Raupp stellte seine grandiosen Aufnahmen zum "Mythos Ferrari" ebenfalls aus.
Neben den Fahrzeugen ist in der großen Halle im Pantheon auch die atemberaubende Fotoausstellung des wohl bekanntesten Ferrari-Fotografen unserer Zeit zu sehen: Günther Raupp, Gestalter des offiziellen Ferrari-Kalenders. stellt seine grandiosen Aufnahmen zum Thema "Mythos Ferrari" aus.
Günter Raupp Fotoausstellung Mythos Ferrari
Kategorie(n):
Oldtimer
Museen
© Fotoquelle / Bildrechte: Pantheon, Günter Raupp
Weitere Storys zum Thema:
Hausaltar: Ferrari Kalender 2012 von Raupp
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