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Berlin-Rom-Wagen ist „Car of the Year“
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 21. November 2011
Der Porsche Typ 64 "Berlin-Rom-Wagen" ist bei den International Historic Motoring Awards am 16. November 2011 in London zum „Car of the Year" gekürt worden. Der Wagen wurde vom Automuseum Prototyp neu aufgebaut und ist seitdem in der Dauerausstellung in Hamburg zu sehen.
Porsche Typ 64
„Car of the Year 2011": Der Porsche Typ 64 vom Automuseum Prototyp.
Auf der Basis des VW38 entwickelte Porsche Ende der 1930er Jahre drei Stromliniencoupés für ein geplantes Propagandarennen von Berlin nach Rom. Diese sogenannten „Berlin-Rom-Wagen“, die als Volkswagen Typ 60 K10 bzw. Porsche 64 bezeichnet werden, können als Urahnen aller Porsche-Sportwagen gelten. Über die letzten 10 Jahre. Das Automuseum Prototyp ließ über den Zeitraum von 10 Jahren den zweiten Berlin-Rom-Wagen wieder auferstehen. Hierfür musste auch die gesamte Aluminiumkarosserie neu aufgebaut werden, da sie nicht überlebte.
International Historic Motoring Awards Prototyp-Gründer Oliver Schmidt und Thomas König
Die beiden Prototyp-Gründer Oliver Schmidt und Thomas König nahmen in London die Auszeichnung entgegen.
Zur Wahl standen neben dem Typ 64 außerdem der wiederaufgebaute Lindner-Nöcker Jagaur E-type lightweight, das Replika des Cugnot Dampfwagens von 1770, der Ferrari Testarossa Prototyp, der im August 2011 für über 16 Mio. US-Dollar versteigert wurde, der Aston Martin DB6 Volante von Prince Charles, mit dem Prince William und seine frischgebackene Ehefrau nach der Hochzeit nach Clarence House fuhren, und der älteste überlebende Jaguar E-Type, der 1961 auf eigener Achse zur Premiere nach Genf reiste.
International Historic Motoring Awards Sir Stirling Moss
Sir Stirling Moss erhielt den „Lifetime Achievement Award“ für sein Lebenswerk.
An diesem Abend wurden Preise in 12 verschiedenen Kategorien verliehen, um Personen, Institutionen und Projekte im Bereich der historischen Automobilszene zu würdigen. So erhielt beispielsweise Sir Stirling Moss den „Lifetime Achievement Award“ für sein Lebenswerk, nachdem er sich in diesem Jahr endgültig aus dem Rennsport zurückgezogen hatte.

Bei der Preisverleihung in London nahmen die beiden Prototyp-Gründer Oliver Schmidt und Thomas König die Auszeichnung entgegen. Das Automuseum wurde außerdem in der Rubrik Museen und Ausstellungen geehrt. Eine internationale Jury, bestehend aus Größen der Rennsport- und Automobilszene, wie dem mehrfachen Le Mans-Sieger Derek Bell und dem US-Showstar und Sammler Jay Leno, wählte das Museum unter die fünf Finalisten in der Kategorie "Museum or Collection of the Year". Den ersten Preis erhielt das Simeone Foundation Automotive Museum, USA.

Hier die komplette Liste aller Preisträger:

• Museum or Collection of the Year: Simeone Foundation Automotive Museum
• Club of the Year, sponsored by Ellis Clowes: Historic Sports Car Club
• Innovation of the Year: 3D Engineers
• Industry Champion of the Year, sponsored by the HSCC: Revs Program at Stanford University
• Book of the Year: Ultimate E-type by Philip Porter
• Restoration of the Year, sponsored by EFG International: The Lindner Nöcker E-type by Classic Motor Cars
• Personal Achievement of the Year, sponsored by The Sunday Times InGear: Kevin Wheatcroft of Donington Park Circuit
• Historic Race Series of the Year, supported by BRM watches: Pre-63 GT
• Motorsport Event of the Year: Pebble Beach Concours d'Elegance
• Car of the Year, sponsored by Octane magazine: Porsche Type 64 Rekordwagen
• Lifetime Achievement Award: Sir Stirling Moss
Kategorie(n):
Oldtimer
Events
Menschen
© Fotoquelle / Bildrechte: International Historic Motoring Awards, Prototyp
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