| Das Sondermodell zum 40. Geburtstag der Z-Serie: Nissan 370Z Black Edition. |

Nissan 370Z Black Edition zum 40. Geburtstag
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 12. Februar 2010
Den 40. Geburtstag des Z feiert Nissan mit einem europaweit auf 370 Einheiten limitierten Sondermodell. Die optisch an den Nissan-Supersportwagen GT-R angelehnte “Black Edition” basiert auf einem voll ausgestatteten 370Z PACK inklusive der sonst aufpreispflichtigen Optionen Navigationssystem und 19-Zoll-Felgen.
Der zum Start der Sportwagensaison angebotene Jubiläums-Wagen hat dunkelgrau lackierte 19-Zoll-Leichtmetallfelgen der Marke RAYS, rot lackierte Bremssättel und ein ebenfalls rotes Lederpaket für das Interieur. Zahlreiche Partien des Innenraums – wie das Lederlenkrad, der Schaltknauf oder die Knieschützer für Fahrer und Beifahrer – tragen rote Kontrastnähte. Auf die obere Lehnenpartie der Sitze genähte “40th Anniversary”-Schriftzüge weisen ebenso wie das gleich lautende Emblem am Heck auf den Jubiläums-Jahrgang hin. Lackiert wird dieser nicht alltägliche 370Z in nur zwei Farben: dem exklusiv für den Geburtstag komponierten “Metal Quarz” und dem auch im Programm des regulären 370Z geführten “Black Pearl”.
| Datsun Fairlady 240Z von 1969. |
Der Buchstabe Z steht als Synonym für eine nunmehr 40jährige Sportwagen-Tradition von Nissan, die mittlerweile in sechster Generation fortlebt. Der Urknall erfolgte 1969 mit dem Debüt des Datsun 240Z auf der Tokio Motor Show. Der schnittige Zweisitzer lief unter dem Slogan „ein Coupé mit Komfort und Kofferraum” und folgte im Design dem damals – und noch heute – gültigen Schönheitsideal mit Frontmotor, langer Haube und kurzem Stummelheck. Zu den Geburtshelfern zählte kein Geringerer als Albrecht Graf Goertz. Der Vater des legendären BMW 507 arbeitete zwischen 1962 und 1965 in beratender Funktion für Nissan. Viele seiner Ideen wurden von seinem Nachfolger aufgegriffen und tauchten am 240Z wieder auf.
| Werbefoto des Datsun 240Z für den deutschen Markt, 1973 |
Für Export-Märkte stattete Nissan den 240Z mit einem 2,4-Liter-Reihensechszylinder aus. Mit 103 kW/140 PS bot das Auto eine für damalige Verhältnisse respektable Leistung. Tester berichteten von Höchstgeschwindigkeiten um 200 km/h und einer Beschleunigung in unter zehn Sekunden auf Tempo 100. Gelobt wurden die gute Straßenlage, der exakte Geradeauslauf sowie das exzellente Handling. Das stärkste Argument für den neuen Sportwagen aus Fernost war jedoch sein sensationell günstiger Preis von 3.526 Dollar. Zum Vergleich: Ein Volvo 1800 E kostete 4.500 Dollar, eine Corvette 5.000 Dollar und ein Jaguar E-Type sogar 5.800 Dollar.
Über 1,7 Millionen Einheiten der Z-Serie wurden bis heute gebaut. Im Frühjahr 2009 kam mit dem 370Z die sechste Generation des erfolgreichen Sportler auf den Markt, die Roadster-Version feiert auf dem Genfer Automobil Salon 2010 Premiere.
Über 1,7 Millionen Einheiten der Z-Serie wurden bis heute gebaut. Im Frühjahr 2009 kam mit dem 370Z die sechste Generation des erfolgreichen Sportler auf den Markt, die Roadster-Version feiert auf dem Genfer Automobil Salon 2010 Premiere.
© Fotoquelle / Bildrechte: Nissan

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