| Golf und Käfer-Cabrio – die bekanntesten Oben-Ohne Autos aus Wolfsburg. |

Der Traum vom offenen Fahren
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 27. Januar 2012
Mit rund 1,4 Millionen verkauften Cabriolets gehört Volkswagen zu den erfolgreichsten Herstellern offener Autos. Vom 3. Februar bis 4. März zeigt unter dem Titel „Cabrio. Der Traum vom offenen Fahren“ eine Ausstellung im Berliner Automobil Forum Unter den Linden erstmals Cabriolet-Ikonen des Konzerns aus sieben Jahrzehnten. Vom legendären Käfer Cabriolet, das bereits 1949 in Serie ging, bis zum aktuellen Golf VI Cabriolet in der Exclusive-Version aus dem Jahr 2012 spannt sie mit 16 Fahrzeugen und vielen Designskizzen den Bogen einer Geschichte, die das Reisen unter freiem Himmel demokratisierte. Die historischen Volkswagen-Modelle wurden aus den Sammlungen von Volkswagen Classic und der Stiftung AutoMuseum Volkswagen zur Verfügung gestellt.
Für viele Autofahrer ist ein Cabrio der Traum vom Fahren schlechthin. Es vereint höchste automobile Design-Ästhetik mit grenzenlosem Fahrvergnügen, sportliche Motorentechnik mit aktivem Open-Air-Genuss.
Beispiel Käfer Cabrio: Das von 1949 bis 1980 gebaute Cabriolet machte mit einem Verkaufspreis von 7.500 DM erstmals den Traum vom offenen Fahren für eine breitere Käuferschicht erschwinglich – ein Fahrzeug, das günstig und zugleich in nahezu allen Einkommensschichten zuhause war. Mit 331.847 gebauten Exemplaren avancierte es zu einem Bestseller, der sich weltweiter Nachfrage erfreute und gemeinsam mit dem Käfer ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders wurde.
Beispiel Käfer Cabrio: Das von 1949 bis 1980 gebaute Cabriolet machte mit einem Verkaufspreis von 7.500 DM erstmals den Traum vom offenen Fahren für eine breitere Käuferschicht erschwinglich – ein Fahrzeug, das günstig und zugleich in nahezu allen Einkommensschichten zuhause war. Mit 331.847 gebauten Exemplaren avancierte es zu einem Bestseller, der sich weltweiter Nachfrage erfreute und gemeinsam mit dem Käfer ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders wurde.
| Das viersitzige Typ 3 Cabriolet wurde 1961 von Karmann serienreif entwickelt, kurz vor Produktionsstart aber gestoppt |
80.881 Exemplare wurden von 1957 bis 1974 vom technisch eng mit dem Käfer verwandten Karmann Ghia Cabriolet Typ 14 gebaut – für viele Fans eines der schönsten offenen Automobile seiner Zeit und bei Markteinführung mit 8.250 DM geradezu preiswert. Bis Ende 2002 entschieden sich 684.226 Autofahrer für das seit 1979 gebaute Golf Cabriolet – mehr als für jedes andere Cabrio zuvor. Wie bereits der Vorgänger, sprengte auch dieses Cabrio die Klassenschranken. Die Ausstellung feiert das bislang erfolgreichste Golf Cabriolet mit gleich fünf Fahrzeugen, darunter das neueste Cabriolet, das in diesen Tagen auf den Markt kommt und auf dem aktuellen Golf basiert. Das New Beetle Cabriolet debütierte schließlich im Frühjahr 2003 und machte die Welt der Cabrios bis zum Produktionsstopp 2010 bunter.
| Der Karmann Cheetah von 1970 stammt aus der Feder von Giorgetto Giugiaro. |
Doch es gibt auch Träume, die nicht in Erfüllung gingen, aber als Prototypen existieren. Davon zeigt die Ausstellung das Karmann Ghia Cabrio Typ 1, das Cabrio des Typs 34, sowie Prototypen des 1500 (Baujahr 1961) und des 411 (Baujahr 1968). Sie entstanden auf der Basis erfolgreicher Limousinen oder Coupés, schafften aber nicht den Sprung in die Serie. Auf Basis des Käfers entstanden auch die legendären Buggys, die mit deutscher Technik zu automobilen Botschaftern des American Way of Life wurden.
| Luftiges Vergnügen: Der Apal Buggy aus Belgien von 1973. |
Um die Fahrzeuge unterschiedlichster Epochen besser vergleichen zu können, um ihr Design zu verstehen, ein Gefühl für ihre Formen zu vermitteln, hat das Team der Volkswagen Designer die Cabriolets von gestern und heute eigens neu gezeichnet. Ein ähnliches Spektrum hochkarätiger Volkswagen Designskizzen wurde nie zuvor in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt.
© Fotoquelle / Bildrechte: Volkswagen

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