Böhringer
911
Meilenwerk
Login             11.02.2012
E-Mail Adresse
Passwort
Urahn aller Porsches erstmalig in Amerika ausgestellt
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 19. Februar 2010
Das Porsche-Museum schickt seinen legendären Typ 64 „Berlin-Rom-Wagen“ auf große Reise: Passend zum 60-jährigen Jubiläum von Porsche in Amerika wird die Aluminium-Karosserie des Typ 64 vom 21. März bis 20. Juni 2010 im „High Museum of Art“ in Atlanta, Georgia (USA) gezeigt. Das Auftakt-Exponat des Zuffenhausener Porsche-Museums ist damit erstmals außerhalb Deutschlands zu sehen.
Porsche Typ 64 „Berlin-Rom-Wagen“
Der Typ 64 ist das Auftaktexponat in der Ausstellung des Porsche-Museums.
Das „High Museum of Art“ ist eines der führenden Kunstmuseen der Welt. Mit der Sonderausstellung „The Allure of the Automobile“ würdigt es großartige Fahrzeugentwicklungen aus den Jahren 1930 bis 1960 und zeigt Unterschiede in der Entwicklung von amerikanischem und europäischem Design auf. Der Typ 64 wird dabei neben weiteren Automobilikonen von Bugatti, Duesenberg, Jaguar, Ferrari, Pierce Arrow, Packard, Cadillac und Tucker als eine Synthese aus innovativer Konstruktion, handwerklicher Kunstfertigkeit und außergewöhnlichem Design präsentiert.
Porsche Typ 64 „Berlin-Rom-Wagen“
Der Typ 64 verlässt seinen Platz im Porsche-Museum.
Für die Geschichte der Marke Porsche hat der Typ 64 eine ganz besondere Bedeutung: In den Jahren 1938/39 unter Leitung von Ferdinand Porsche konstruiert, zeigt er bereits alle Merkmale, die Sportwagen aus Zuffenhausen bis heute weltweit einzigartig machen: Leichtbau und Aerodynamik, außergewöhnliche Fahrleistungen, zuverlässige Technik und das für Porsche charakteristische Design. Ursprünglich für das Langstreckenrennen Berlin-Rom entworfen, kam der Sportwagen kriegsbedingt nie zum Einsatz. Auf dem Weg zum ersten Porsche, dem Typ 356 aus dem Jahr 1948, markiert er jedoch einen wichtigen Meilenstein.
Porsche Typ 64 „Berlin-Rom-Wagen“
Der Typ 64 auf seinem Weg nach Atlanta, Georgia (USA).
Seine Stromlinienform aus Aluminium zeigte bereits richtungweisende Ansätze für alle späteren Sportwagen von Porsche. Vom 356 über den 911 bis zum Panamera finden sich seine Gene wieder. Die Verbindung aus den Anforderungen für den Motorsport und dem Einsatz von Serienelementen ergab einen perfekten und schnellen Reisewagen. Auf öffentlichen Straßen erreichte er schon 1939 eine Dauergeschwindigkeit von über 130 km/h. Kein Wunder, dass Ferdinand Porsche selbst den Typ 64 für lange Fahrten nutzte.
Anlässlich des Neubaus des Porsche-Museums in Stuttgart-Zuffenhausen wurde die Aluminiumkarosserie des Typ 64 in mehrjähriger Handarbeit von Experten nachgebaut. Seit der Museumseröffnung im Januar 2009 markiert der Typ 64 den Beginn des Ausstellungsrundgangs und begeistert Besucher aus aller Welt durch seine skulpturale Wirkung.
Porsche Typ 64 „Berlin-Rom-Wagen“ Spantenmodell
Lückenfüller: das Spantenmodell der Typ 64-Karosserie – ein aus Holz gefertigtes Skelett.
Während der Typ 64 dem Publikum in Atlanta präsentiert wird, zeigt das Porsche-Museum bis Ende Juni 2010 das Spantenmodell der Typ 64-Karosserie – ein aus Holz gefertigtes Skelett, über das die 1,2-Millimeter starken Aluminiumbleche in Form gebracht wurden.
Kategorie(n):
Oldtimer
Events
Museen
© Fotoquelle / Bildrechte: Porsche
Bookmarks: bookmark

Einen neuen Kommentar schreiben

Premium-Partner
OCC
NEUE FOTOS
Meine  zwei besten Typen
AKTUELLE VIDEOS
Caterham vor Mulhouse, Sommer 2011
Caterham an der Ardeche Sommer 2011
Knast bei Grasse Sommer 2011 Caterham S3
Clubs Verzeichnis
Bei uns finden Sie
Top-Händler
Hier finden Sie Ihren kompetenten
Profi-Gutachter