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GTs beim OGP: Maserati Birdcage, Veritas und Co.
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 22. Juli 2010
Eines der vielen Highlights beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring (13. bis 15.8.2010) wird das Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GT-Fahrzeuge bis 1960/61, in dem berühmte Sportwagen namhafter Hersteller wie Aston Martin, Ferrari, Jaguar, Maserati, Mercedes oder Porsche zu sehen sind.
AvD-Oldtimer-Grand-Prix Sportwagen Veritas
Rad-an-Rad-Rennen: Drei Veritas in Aktion mit MG, Jaguar und Mercedes.
Der zunehmenden Popularität dieser Klasse zollte der Automobil-Weltverband seinerzeit Tribut und schrieb ab 1953 die Sportwagen-Weltmeisterschaft aus, die einige der wichtigsten Sportwagenklassiker zusammenfasste. Die dominierende Marke der Sportwagen-WM hieß zunächst Ferrari. Sieben Mal holte die Scuderia zwischen 1953 und 1961 den Titel, zwei Mal die Vize-Meisterschaft. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix werden verschiedene Modelle der Fahrzeugschmiede aus Maranello präsentiert. Darunter auch der legendäre Ferrari 250 Testa Rossa. Als die Weltmeisterschaft ab 1957 nach neuen Regeln ausgetragen wurde, wurden die TR-Versionen des 250 für die fortan gültige Hubraum-Obergrenze von drei Litern entwickelt. Den markanten Namenszusatz verdankt der bildschöne Rennsport-Spider übrigens den rot lackierten Ventildeckeln des Motors. Denn übersetzt heißt Testa Rossa soviel wie „roter Kopf“.
Maserati Tipo 61 „Birdcage“
Maserati Tipo 61 „Birdcage“
Ein weiterer berühmter Name im Motorsport ist Name Maserati. Erfolge feierten die Rennwagen aus Modena auch am Nürburgring. Anfang der 1960er Jahre gewann der Maserati Tipo 61 das 1000-km-Rennen gleich zwei Mal. Der Sportwagen mit dem Dreizack-Wappen, der unter dem Namen „Birdcage“ (Vogelkäfig) berühmt wurde, erhielt seinen Namen auf Grund seines ungewöhnlichen Gitterrohrahmens. 1960 triumphierten Stirling Moss und Dan Gurney bei dem legendären Langstreckenrennen auf dem Nürburgring. Ein Jahr später wiederholten Masten Gregory und Lloyd Peter „Lucky“ Casner den Erfolg auf der Nordschleife. Da von dem Siegerfahrzeug lediglich 22 Exemplare gebaut wurden, gibt es im August beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein Wiedersehen mit einer wahren Rarität.
Veritas RS AvD-Oldtimer-Grand-Prix
Drei legendäre Veritas RS kommen zum OGP.
Dass in der Blütezeit der 50er Jahre jedoch nicht nur Erfolgsgeschichten begannen, zeigen andere höchst bemerkenswerte Fahrzeuge: Die sehr seltenen Veritas RS stammen aus der heute nahezu vergessenen Werkstatt ehemaliger BMW-Mitarbeiter. Sie hatten nach dem Krieg zunächst in Baden-Württemberg, später am Nürburgring Fahrzeuge produziert, bis der Betrieb 1953 Konkurs anmelden musste. Drei dieser seltenen Stücke aus den Baujahren 1948 und 1949 werden beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix im Rennen 10 an den Start gehen. Im ring°boulevard des Nürburgrings dagegen kann der brandneue Traumsportwagen Veritas RS III bestaunt werden – die Legende ist also zurück. Eine limitierte Auflage von lediglich 30 Fahrzeugen wird in der Manufaktur der Vermot AG in Gelsdorf aufwendig in Handarbeit gefertigt.
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Events
Oldtimer
© Fotoquelle / Bildrechte: AvD/Steves, Maserati
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