Autor/Redaktion: Jan-Christopher Sierks · 18. März 2009
"Mit dem Feuerwehrauto um die Welt“: Die Darmstädter Jan Riedel und Esther Krings starten am 21. März 2009 eine Weltreise in einem 33 Jahre alten ehemaligen Schweizer Feuerwehrauto. Die erste Etappe führt das Team von Deutschland über Südostasien bis nach Singapur. Ausgerüstet ist das Fahrzeug mit Goodyear DuraSeal Reifen mit eingebautem Dichtmittel.
Als Transportmittel und mobile Herberge für das außergewöhnliche Projekt dient ein umgebautes Pulverlöschfahrzeug vom Typ Magirus Deutz 170D11FA, Baujahr 1975. Der ehemalige Feuerwehrwagen wurde von den beiden Darmstädtern in Eigenregie für die Reise umgebaut. Dazu gehören auch die speziellen Goodyear Lkw-Reifen des Omnitrac MSD mit DuraSeal Technologie in der Dimension 13R22.5.
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| Jan Riedel und Esther Krings vor ihrem Magirus Deutz 170D11FA, Baujahr 1975. |
Die Reifen besitzen in der Lauffläche eine zusätzliche Lage. Diese besteht aus einer speziellen gel-artigen Gummimischung. Wenn der Reifen von einem Gegenstand wie zum Beispiel einem Nagel verletzt wird, fließt das Gel in das Einstichloch und bildet einen luftundurchlässigen Pfropfen. DuraSeal versiegelt auch den Stichkanal luftdicht, wenn der Nagel herausgezogen wird.
Die geplante Route von Deutschland aus über den Balkan, die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Kirgisistan, China, Pakistan, Indien, Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand und Malaysia bis Singapur wird die Weltreisenden oftmals über schlechte Pisten und durch unwegsames Gelände führen. Schnelle Hilfe im Falle einer Reifenpanne wird es dort wahrscheinlich nicht geben. Zwölf Monate wird die Tour voraussichtlich dauern und sollte in dieser Zeit doch einmal ein Reifen benötigt werden, wird Goodyear - egal in welchem Land - für Ersatz sorgen.
Auf der Reise werden Jan Riedel und Esther Krings auch soziale Projekte in verschiedenen Ländern unterstützen. Über einen gemeinnützigen Verein, den die beiden Darmstädter ins Leben gerufen haben, sollen Alternativen zur Nutzung fossiler Brennstoffe wie die Gewinnung von Biogas oder Solarkocher den Menschen vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe leisten. "Ohne das Engagement unseres Hauptsponsors sowie der Unterstützung von anderen wäre unsere Weltreise in dieser Form nicht möglich", erklärt Jan Riedel.
Die Reifen bewährten sich bereits im Jahr 2007 bei der Rallye Dakar: Zwei Renault Lkw vom Typ Kerax 6x6 absolvierten die 20.000 km lange Strecke als Servicefahrzeuge - mit den gleichen Gummis ohne eine einzige Reifenpanne. Das Projekt "Mit der Feuerwehr um die Welt" mit Jan Riedel und Esther Krings startet also unter guten Vorzeichen…
Sehenswert ist übrigens der Blog der Beiden, der unter
project-asia.com zu erreichen ist. Man darf gespannt sein, was dort an Reise-Erlebnissen erscheint. Gute Fahrt!