| ADAC-Präsident Peter Meyer in einem Horch 930 V – in Essen wird er in einem VW Fridolin unterwegs sein. |

"Oldtimerwandern steht für eine Kultur"
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 24. Juni 2010
Was kann man sich unter Oldtimerwandern vorstellen?
Peter Meyer: Das Oldtimerwandern wurde als Autowandern vor ca. 80, 90 Jahren gepflegt. Damals gab es sogar Fabrikate, die den Namen Wanderer trugen. Oldtimerwandern steht heute für eine Kultur.
Was zeichnet diese Kultur aus?
Peter Meyer: Oldtimerwandern fasziniert durch die Art des Reisens. Unser Grundtenor lautet immer: Genuss braucht Zeit. Beim Oldtimerwandern bestimmen deshalb nicht Zeitmesser oder Hektik das Geschehen. Den Ablauf bestimmt vielmehr, gemächlich und gut gelaunt mit historischen und klassischen Automobilen stressfrei beeindruckende Landschaften zu erkunden. WP steht bei uns nicht als Kürzel für Wertungsprüfung, sondern für Wanderpause. Dabei kommen die kulturellen und gastronomischen Höhepunkte der jeweiligen Region nicht zu kurz.
Seit wann und wo betreibt Europas größter Automobilclub das Oldtimerwandern?
Peter Meyer: Der ADAC hat anlässlich seines 100. Geburtstages im Jahr 2003 diese genüssliche Form der automobilen Fortbewegung wieder entdeckt und pflegt sie seitdem erfolgreich bei der ADAC Trentino Classic. Es ist eine Wiederentdeckung der Langsamkeit und diese findet ganz enormen Anklang. Wir sind ständig überbucht. Auch deshalb haben wir die ADAC Deutschland Klassik ins Leben gerufen.
Was sprach dafür, die Premiere im Ruhrgebiet über die Bühne gehen zu lassen?
Peter Meyer (lacht): Gleich mal vorweg: Nicht weil ich in Mülheim zuhause bin. Ich freue mich natürlich, dass meine Heimat die Gastgeberrolle für die Premiere der ADAC Deutschland Klassik übernehmen konnte. Anlass dafür war insbesondere, dass Essen zur Europas Kulturhauptstadt 2010 ernannt worden war. Da konnte die Wahl eigentlich nur auf das Ruhrgebiet fallen.
Wird die ADAC Deutschland Klassik nun jedes Jahr an der Ruhr durchgeführt?
Peter Meyer: Nein, keineswegs. Der Titel weist ja auf eine deutschlandweite Veranstaltung hin. Die ADAC Deutschland Klassik wird künftig jedes Jahr in einer anderen Region ausgetragen und von regionalen Clubs veranstaltet. 2010 richten der ADAC Nordrhein mit dem ADAC Westfalen und dem ADAC Ostwestfalen Lippe gemeinsam unser Oldtimerwandern aus. Nächstes Jahr ist Start und Ziel in Nordbaden.
Warum hat der ADAC gerade diese Region ausgewählt?
Peter Meyer: Dafür gibt es einen großartigen Anlass. Dort wird 2011 der 125. Geburtstag des Automobils gefeiert. In Nordbaden ließ Carl Benz 1886 seinen Motorwagen patentieren und führte am 3. Juli diesen der staunenden Öffentlichkeit vor. Die ADAC Deutschland Klassik findet mit Start und Ziel in Karlsruhe vom 30. Juni bis 3. Juli 2011 statt. Auf die Teilnehmer warten wie in diesem Jahr unvergessliche Eindrücke.
Peter Meyer: Das Oldtimerwandern wurde als Autowandern vor ca. 80, 90 Jahren gepflegt. Damals gab es sogar Fabrikate, die den Namen Wanderer trugen. Oldtimerwandern steht heute für eine Kultur.
Was zeichnet diese Kultur aus?
Peter Meyer: Oldtimerwandern fasziniert durch die Art des Reisens. Unser Grundtenor lautet immer: Genuss braucht Zeit. Beim Oldtimerwandern bestimmen deshalb nicht Zeitmesser oder Hektik das Geschehen. Den Ablauf bestimmt vielmehr, gemächlich und gut gelaunt mit historischen und klassischen Automobilen stressfrei beeindruckende Landschaften zu erkunden. WP steht bei uns nicht als Kürzel für Wertungsprüfung, sondern für Wanderpause. Dabei kommen die kulturellen und gastronomischen Höhepunkte der jeweiligen Region nicht zu kurz.
Seit wann und wo betreibt Europas größter Automobilclub das Oldtimerwandern?
Peter Meyer: Der ADAC hat anlässlich seines 100. Geburtstages im Jahr 2003 diese genüssliche Form der automobilen Fortbewegung wieder entdeckt und pflegt sie seitdem erfolgreich bei der ADAC Trentino Classic. Es ist eine Wiederentdeckung der Langsamkeit und diese findet ganz enormen Anklang. Wir sind ständig überbucht. Auch deshalb haben wir die ADAC Deutschland Klassik ins Leben gerufen.
Was sprach dafür, die Premiere im Ruhrgebiet über die Bühne gehen zu lassen?
Peter Meyer (lacht): Gleich mal vorweg: Nicht weil ich in Mülheim zuhause bin. Ich freue mich natürlich, dass meine Heimat die Gastgeberrolle für die Premiere der ADAC Deutschland Klassik übernehmen konnte. Anlass dafür war insbesondere, dass Essen zur Europas Kulturhauptstadt 2010 ernannt worden war. Da konnte die Wahl eigentlich nur auf das Ruhrgebiet fallen.
Wird die ADAC Deutschland Klassik nun jedes Jahr an der Ruhr durchgeführt?
Peter Meyer: Nein, keineswegs. Der Titel weist ja auf eine deutschlandweite Veranstaltung hin. Die ADAC Deutschland Klassik wird künftig jedes Jahr in einer anderen Region ausgetragen und von regionalen Clubs veranstaltet. 2010 richten der ADAC Nordrhein mit dem ADAC Westfalen und dem ADAC Ostwestfalen Lippe gemeinsam unser Oldtimerwandern aus. Nächstes Jahr ist Start und Ziel in Nordbaden.
Warum hat der ADAC gerade diese Region ausgewählt?
Peter Meyer: Dafür gibt es einen großartigen Anlass. Dort wird 2011 der 125. Geburtstag des Automobils gefeiert. In Nordbaden ließ Carl Benz 1886 seinen Motorwagen patentieren und führte am 3. Juli diesen der staunenden Öffentlichkeit vor. Die ADAC Deutschland Klassik findet mit Start und Ziel in Karlsruhe vom 30. Juni bis 3. Juli 2011 statt. Auf die Teilnehmer warten wie in diesem Jahr unvergessliche Eindrücke.
© Fotoquelle / Bildrechte: ADAC

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