
Alle Jahre wieder: Weihnachtskarten für Motorsport-Fans
Autor/Redaktion: Berthold Potz · 28. November 2011
Alle Jahre wieder stehen wir alle – zumindest die meisten von uns – vor dem Problem, Familienangehörigen, Freunden und Geschäftspartnern Weihnachts- und Neujahrsgrüße zu senden. Von den preiswerten Lidl- und Aldi-Produkten bis zur Designerkarte von Cartier oder Armani – die Auswahl ist groß, aber im Prinzip sind es doch immer wieder die gleichen (mehr oder weniger geschmackvollen) Motive.
Sehr gefreut habe ich mich letztes Jahr über die Weihnachtskarte meines Freundes Andreas, welche total aus dem Rahmen fiel, also einfach ganz anders war: Eine handgemalte Karte einer Rennstrecke in Österreich mit Fahrzeugen der Zwergenklasse aus den 1970er Jahren. Abgebildet auf dieser Karte meine Freunde Andreas im hellblauen Fiat 850 und Massimo im schwarzen Abarth 500. Das Ganze in einer schönen Winterlandschaft auf schneebedeckter Piste, Zuschauer sind Schneemänner und ein Nikolaus. Titel der Karte: „Kampf der Zwerge“.
Das wollte ich dann doch nicht so einfach hinnehmen und fragte nach. Die Antwort war, den Maler würde ich doch kennen, das ist der Jo Klausmann aus Bad Säckingen. Also nicht wie los und Jo angerufen – und tatsächlich: Jo malt Szenen aus der Motorsportgeschichte mit den Originalfahrzeugen und Fahrern – einfach auf Schnee bedeckten Original-Schauplätzen. Dazu den Weihnachtsmann ins Bild genommen, das Ganze humorvoll verpackt und mit Schneemännern, Tannenbäumen, Rentieren verziert – und schon steht sein Konzept für die Racing Christmas-Weihnachtskarte.
Das wollte ich dann doch nicht so einfach hinnehmen und fragte nach. Die Antwort war, den Maler würde ich doch kennen, das ist der Jo Klausmann aus Bad Säckingen. Also nicht wie los und Jo angerufen – und tatsächlich: Jo malt Szenen aus der Motorsportgeschichte mit den Originalfahrzeugen und Fahrern – einfach auf Schnee bedeckten Original-Schauplätzen. Dazu den Weihnachtsmann ins Bild genommen, das Ganze humorvoll verpackt und mit Schneemännern, Tannenbäumen, Rentieren verziert – und schon steht sein Konzept für die Racing Christmas-Weihnachtskarte.
Die Idee entstand 2004. Damals wollte er seinem Freund in Toronto (Kanada) eine Weihnachtskarte schicken, aber das bekannt breit gefächerte Angebot in den Geschäften entsprach nicht seinen Vorstellungen, und so malte er einfach seine erste eigene Weihnachtskarte Racing Christmas. Seit Geburt motorsportbelastet durch seinen Vater, der ihn zu Motorsportveranstaltungen mitnahm und so sein Interesse daran weckte, fährt er heute selbst einen Formel V auf historischen Motorsport-Gleichmäßigkeitsprüfungen. Dazu ist sein zweites Hobby – die Malerei, so verband sich das eine mit dem andern. Die Karte hat seinen kanadischen Freund so begeistert, dass Jo im Folgejahr mehrere Motive malte und zu Weihnachtskarten verarbeitete.
Inzwischen gibt es mehr als 50 verschiedene Motive – von Monaco bis Indianapolis, von H.-J. Stuck im Tiefflug auf dem Nürburgring bis Alfred Neubauer, der in Tripolis seine W 125 dirigiert. Wer will kann sogar sein eigenes Fahrzeug auf eine solche Karte aufnehmen lassen und damit die Empfänger der Weihnachtsgrußkarte sehr persönlich erfreuen. Ich habe meine bei ihm bereits bestellt…
© Fotoquelle / Bildrechte: Jo Klausmann

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