Wolfgang Huter, Organisationsleiter der Hockenheim Historic, glaubt, dass mit dem Schachzug, drei europäische Rennserien zu einem Rennen zusammenzuziehen, ein volles Starterfeld garantiert ist und eindrucksvoll an die Anfänge der Sportprototypen-Rennen in Europa und auf dem Hockenheimring im Jahr 1970 erinnert wird.

Sportprototypen bei der Hockenheim Historic
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 30. Januar 2012
Neben der Formel 1 und der DTM füllte in den 1970ern auch die Rennserie der Sportprototypen die Ränge der Rennstrecken. Im Rahmen der „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ vom 13. bis 15. April 2012 wird an diese faszinierenden, zweisitzigen Rennwagen erinnert, die teilweise schneller als die damaligen Formel 1-Boliden waren. Dafür formieren sich drei europäische Sportprototypen-Serien zu einem spektakulären Starterfeld und fahren in einem gemeinsamen Rennen um den Pokal des Titelsponsors Bosch.
Wolfgang Huter, Organisationsleiter der Hockenheim Historic, glaubt, dass mit dem Schachzug, drei europäische Rennserien zu einem Rennen zusammenzuziehen, ein volles Starterfeld garantiert ist und eindrucksvoll an die Anfänge der Sportprototypen-Rennen in Europa und auf dem Hockenheimring im Jahr 1970 erinnert wird.
Wolfgang Huter, Organisationsleiter der Hockenheim Historic, glaubt, dass mit dem Schachzug, drei europäische Rennserien zu einem Rennen zusammenzuziehen, ein volles Starterfeld garantiert ist und eindrucksvoll an die Anfänge der Sportprototypen-Rennen in Europa und auf dem Hockenheimring im Jahr 1970 erinnert wird.
Die Basis des Starterfelds bildet der etablierte „SuperSports Cup“ für zweisitzige Sportwagen und Sportprototypen der Baujahre 1968 bis 1971 (Periode „G“) und bis 1976 (Periode „H“). Die zweite Rennserie, die sich in das gemeinsame Rennen einbringt, fährt normalerweise hauptsächlich auf englischen Rennstrecken. Es handelt sich um die „Martini Trophy Series“ für Zweisitzer mit Zweiliter-Motoren, die vor dem 31.12.1978 gebaut wurden. Die stärksten Rennwagen der Welt steuert, als dritte Serie der Formation, der „Canadian-American Challenge Cup“ bei, wo sich teilweise rund 1.000 PS starken Boliden der Periode zwischen 1966 und 1974 messen.
Kaum eine Rennserie war in den letzten Jahren so Aufsehen erregend wie der „SuperSports Cup“. Die flachen, offenen Sportwagen stellten einen absoluten Höhepunkt bei jedem Rennen im historischen Motorsport dar. „So alt die Fahrzeuge auch sind, sie müssen sich leistungsmäßig nicht hinter modernen Rennwagen verstecken - die Rundenzeiten beweisen es“, betont Serienkoordinator Silvio Kalb und führt weiter aus: „Um die Faszination dieser mehr als 30 Jahre alten Sportwagen widerzuspiegeln, bietet sich konsequenterweise nur das an, was auch die Konstrukteure und Fahrer von damals beflügelte - Rennen zu fahren und zu gewinnen.“ Charakteristisch große aerodynamische Hilfsmittel wie Frontflügel und Heckspoiler ermöglichen hohe Kurvengeschwindigkeiten. Slickreifen sind lediglich in der Mischung A 11 zugelassen, die Regenreifen sind freigestellt. Aus Sicherheitsgründen erfolgt der Start als „Indianapolis-Start“, also fliegend nach einer Einführungsrunde hinter einem Pace Car.
Die „Martini Trophy Series“ für zweisitzige Rennwagen mit Zweiliter-Triebwerken wird von dem in Großbritannien ansässigen Historic Sports Car Club ausgetragen. Es können sowohl offene, als auch geschlossene Fahrzeuge teilnehmen. Die Wertung erfolgt in drei Klassen. Für das Rennen im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic sind ausnahmsweise auch Boliden mit Motoren, die mehr als zwei Liter Hubraum haben, zugelassen. In der europäischen Meisterschaft der 1970er Jahre kämpften Fahrer wie Joachim Bonnier, Brian Redman, Arturo Merzario, Jean-Pierre Jabouille, Derek Bell und Dieter Quester um die Positionen.
Der wiederauferstandene „Canadian-American Challenge Cup“ geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Initiator Peter Schleifer verspricht: „Die brutalsten und buntesten Rennboliden aller Zeit aus der CanAm und Interserie von 1966 bis 1974 werden wieder am Start sein.“ Die originale CanAm-Serie entstand in den stürmischen 60er Jahren. Genau wie damals sind heute die durch ihre schiere Leistung nahezu unbeherrschbaren PS-Monster von McLaren, Lola, March, Shadow, Porsche oder Chaparral zugelassen. Ergänzt werden die Starterfelder durch die eher elegant anmutenden Prototypen aus der Markenweltmeisterschaft vom Schlage Porsche 917, Ferrari 512 oder Ford GT 40. „Die meisten Fans der damaligen Zeit denken als Erstes an eine Lola T222 oder den McLaren M8F, aber es waren so viele andere Autos erfolgreich in der CanAm-Serie, an die wir ebenfalls erinnern wollen,“ so Schleifer. Der Cup eröffnet mit der einzigartigen Möglichkeit, das Rennen der Big Blocks gegen die flinken 2-Liter-Autos zu sehen, seine Saison 2012 in Hockenheim. Im Laufe der Saison wird der „Canadian-American Challenge Cup“ in ganz Europa starten und dort die Rennstrecken zum Qualmen und die Zuschauer zum Staunen bringen.
Kaum eine Rennserie war in den letzten Jahren so Aufsehen erregend wie der „SuperSports Cup“. Die flachen, offenen Sportwagen stellten einen absoluten Höhepunkt bei jedem Rennen im historischen Motorsport dar. „So alt die Fahrzeuge auch sind, sie müssen sich leistungsmäßig nicht hinter modernen Rennwagen verstecken - die Rundenzeiten beweisen es“, betont Serienkoordinator Silvio Kalb und führt weiter aus: „Um die Faszination dieser mehr als 30 Jahre alten Sportwagen widerzuspiegeln, bietet sich konsequenterweise nur das an, was auch die Konstrukteure und Fahrer von damals beflügelte - Rennen zu fahren und zu gewinnen.“ Charakteristisch große aerodynamische Hilfsmittel wie Frontflügel und Heckspoiler ermöglichen hohe Kurvengeschwindigkeiten. Slickreifen sind lediglich in der Mischung A 11 zugelassen, die Regenreifen sind freigestellt. Aus Sicherheitsgründen erfolgt der Start als „Indianapolis-Start“, also fliegend nach einer Einführungsrunde hinter einem Pace Car.
Die „Martini Trophy Series“ für zweisitzige Rennwagen mit Zweiliter-Triebwerken wird von dem in Großbritannien ansässigen Historic Sports Car Club ausgetragen. Es können sowohl offene, als auch geschlossene Fahrzeuge teilnehmen. Die Wertung erfolgt in drei Klassen. Für das Rennen im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic sind ausnahmsweise auch Boliden mit Motoren, die mehr als zwei Liter Hubraum haben, zugelassen. In der europäischen Meisterschaft der 1970er Jahre kämpften Fahrer wie Joachim Bonnier, Brian Redman, Arturo Merzario, Jean-Pierre Jabouille, Derek Bell und Dieter Quester um die Positionen.
Der wiederauferstandene „Canadian-American Challenge Cup“ geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Initiator Peter Schleifer verspricht: „Die brutalsten und buntesten Rennboliden aller Zeit aus der CanAm und Interserie von 1966 bis 1974 werden wieder am Start sein.“ Die originale CanAm-Serie entstand in den stürmischen 60er Jahren. Genau wie damals sind heute die durch ihre schiere Leistung nahezu unbeherrschbaren PS-Monster von McLaren, Lola, March, Shadow, Porsche oder Chaparral zugelassen. Ergänzt werden die Starterfelder durch die eher elegant anmutenden Prototypen aus der Markenweltmeisterschaft vom Schlage Porsche 917, Ferrari 512 oder Ford GT 40. „Die meisten Fans der damaligen Zeit denken als Erstes an eine Lola T222 oder den McLaren M8F, aber es waren so viele andere Autos erfolgreich in der CanAm-Serie, an die wir ebenfalls erinnern wollen,“ so Schleifer. Der Cup eröffnet mit der einzigartigen Möglichkeit, das Rennen der Big Blocks gegen die flinken 2-Liter-Autos zu sehen, seine Saison 2012 in Hockenheim. Im Laufe der Saison wird der „Canadian-American Challenge Cup“ in ganz Europa starten und dort die Rennstrecken zum Qualmen und die Zuschauer zum Staunen bringen.
Mit der „Interserie“ fingen in Europa die Rennen mit Sportprototypen an. Diese Rennserie wurde im Jahr 1970 bei der „Motor Sport Freizeit“, der heutigen CMT in Stuttgart, aus der Taufe gehoben. In Europa sollte es ein Gegenstück zu der in USA so beliebten CanAm-Serie geben, also eine Serie für Spezial-GT-Wagen (Gruppe 4) großvolumige Sportwagen (Gruppe 5), Sport-Prototypen (Gruppe 6) und zweisitzige Rennwagen (Gruppe 7). Das erste Rennen fand am 5. Juli 1970 mit Starbesetzung auf dem Hockenheimring statt. Vic Elford pilotierte einen McLaren M 12, Richard Attwood eine Lola T70, ebenso wie Joakim Bonnier. Hans Herrmann, David Piper, Gijs van Lennep, Jürgen Neuhaus und Gerard Larrousse starteten mit dem Porsche 917 mit dem Zwölfzylinder-Triebwerk. Niki Lauda und Willi Kauhsen saßen am Steuer eines Achtzylinder-Porsche 908. In Europa wurde gleichzeitig die Trophy für Sportwagen bis 2 Liter Hubraum ausgetragen, bei der Lola, Chevron, Alpine und March den Meistertitel unter sich ausmachten.
© Fotoquelle / Bildrechte: Hockenheim-Ring GmbH

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