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Köstlicher Benzinduft im Schlosspark
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 05. August 2010
Zwei Tage Sonnenschein und gute Laune: Mehr als 28.000 Besuchern feierten die fünften Schloss Dyck Classic Days am 31. Juli und 1. August bei herrlichem Sommerwetter. Teilnehmer und Besucher erlebten Kraftfahrzeuggeschichte anhand einzigartiger Teilnehmer- und Ausstellungsstücke. Von Bentleys, die auf eigener Achse anreisten, über den Mercedes-Benz C 111 und andere Supersportwagen mit dem Stern, den Bugatti Royale oder den Dienstwagen von James Bond, den Opel Raketenrennwagen RAK II bis zu Veritas und Toyota 2000 GT – ganz zu schweigen von den wunderbaren Brot- und Butter-Autos: die Vielfalt war beeindruckend. Meinklassiker.com hat im Vorfeld bereits ausführlich über das Programm berichtet.
Bentley Mother Gun
Die Bentleys zeigten auch auf der Rennstrecke, was sie noch drauf haben – rechts die legendäre „Mother Gun“.
Der Garant des Erfolgs ist die bunte, aber dennoch strukturierte Mischung: ausgesuchte Renn- und Sportwagen mit belegter Historie demonstrieren auf dem 2,8 Kilometer langen Rundkurs, was Zuschauer in Museen nie zu sehen bekommen; ausgesuchte Preziosen aus Sammlerhand machen im internationalen FIVA-A-Concours d‘Elegance die Orangeriehalbinsel zu einer Skulpturenausstellung des Karosseriebaus. Im Schlosspark bildeten 33 historische Wohnwagen einen kleinen Campingplatz. Und die Besucher, die mit eigenen historischen Fahrzeugen und meist auch passender zeitgenössischer Kleidung kommen, gestalten im Miscanthusfeld das größte Automuseum Deutschlands. In diesem Jahr parkten dort an beiden Tagen zusammen gerechnet um die 5.000 historische Fahrzeuge.
Aston Martin DB 5 James Bond
Mit ausgefahrenen Rammböcken: James Bonds Filmauto, der Aston Martin DB 5.
„Für die 5. Classic Days konnten wir die Internationalität und Qualität des Teilnehmerfeldes noch einmal verfeinern“ freut sich Marcus Herfort vom Veranstalter. So gab es in diesem Jahr Automobile aus amerikanischer Sammlerhand ebenso wie eine offizielle chinesische Delegation der Federation des vehicules anciens (FIVA), dem Weltverband für historische Fahrzeuge.
Duesenberg X Boat Tail Roadster von 1927
Sieger im Concours d’Elegance: der Duesenberg X Boat Tail Roadster von 1927.
Der Pokal für den „Best of Show“ im Concours d’Elegance ging an den US-Amerikaner Peter Heydon für seinen bildschönen Duesenberg X Boat Tail Roadster von 1927. Den Rundstreckenpokal im Trips-Memorial fuhr Friedhelm Tang auf seinem 400 PS starken Kellison von 1955 ein. Während der „Drivers Night“ am Samstagabend konnte Horst Lichter zwei Kunstwerke zugunsten der Felix Burda Stiftung versteigern – ein Rennfoto von Werner Eisele und ein Acryl-Gemälde dreier Rennwagen von Steffen Imhof. Zusammen mit der Aktion „1 Euro pro gefahrenem Kilometer“ trug die Auktion rund 12.000 Euro für die Arbeit der Burda Stiftung zur Darmkrebsprävention ein.

Rund 250 ehrenamtliche Helfer sorgten beim Klassiker- und Motorfestival für den guten Zweck für einen reibungslosen Ablauf. Erneut werden sämtliche Ticketeinnahmen der Veranstaltung der Stiftung Schloss Dyck zur Verfügung gestellt, um die Sanierung von Park und Schloss voranzubringen. Die Zusammenarbeit zwischen Stiftungspersonal und Classic Days Organisatoren hat sich über die Jahre eingespielt und ist mit verantwortlich für den reibungslosen Ablauf. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit Sicherheits-, Rettungs- und Ordnungskräften hervorzuheben, die glücklicherweise während der Veranstaltung nur Routineaufgaben zu erledigen hatten. Ein weiterer Dank gebührt Petrus, denn das Wetter war an beiden Veranstaltungstagen deutlich besser als vorhergesagt. Motiviert haben die Ehrenamtler nun zwei Tage Zeit, den Schlosspark von allen Zelten und Kulissen zu befreien und wieder den Normalzustand herzustellen.

Hier weitere bildliche Eindrücke in der Fotogalerie:
Kategorie(n):
Events
Oldtimer
© Fotoquelle / Bildrechte: Christian Benze
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Kommentare
Helmut Bürger schrieb: (08.08.2010)
Hallo liebe Klassiker, ich war mit meiner Pagode bei diesem Event, sogar mit dem Glück auf der Picknickwiese parken zu dürfen, also mittendrin. Ein Superevent, absolut fraglos. Aber... Orga der Anfahrt und die beteiligten Helfer waren nur chaotisch zu benennen. Schlechte, bzw keine hilfreiche Ausschilderungen, und die meisten Streckenhelfer freundlich, aber ahnungslos, sagten sie selber. Meine Geschichte, mit Picknickparkplatz. Telefonisch wurde uns die Autobahnabfahrt Kapellen als die einzig richtige genannt, total falsch. Also von der Abfahrt Kap. ca. 08:50 Uhr bis zum Picknick-P gegen 11:20 Uhr, nur Stop + Go, ein fast kollabierender Oldtimer,einige andere auch. 1,5h in der falsche Schlange gestanden, Posten sagten uns ,hier seid ihr richtig. , um am Ende um am Schloß zu erfahren, wir müssen zurück und einen Bogen von ca. 10 km fahren um zu unserem P zu kommen. Waren kurz davor die Heimreise anzutreten. Von Profis, wie MotorKlassik erwarte ich nicht nur ein aufwendiges Kundenzelt, sondern auch Unterstützung der Veranstalter mit dem eigenen KnowHow. Also das nächste Mal mit Alltagsauto auf einem P mit Shuttlebus zum Gelände, AUS. Viele Grüße Helmut Bürger
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