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Drift-Spaß auf Eis und Schnee: Historic Ice Trophy
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 12. Januar 2009
Am 10. Januar 2009 ging die 5. Historic Ice Trophy im österreichischen Altenmarkt zu Ende – einem Rundstreckenrennen für Old - und Youngtimer auf Schnee und Eis.
Unter den 72 gestarteten Fahrern waren auch der ehemalige französische Profi-Rallye-Fahrer Jean-Claude Andruet – und das O + O Racing Team aus Oberalm, die mit einer Alfa Romeo Giulia 1600 TI, Baujahr 1966, an den Start gingen.

Historic Ice Trophy Alfa Romeo Giulia 1600 TI O + O Racing Team
Die Giulia des O + O Racing Teams.
Zauchensee Night Trophy
Zum ersten Mal gab es bei der Historic Ice Trophy die Zauchensee Night Trophy, die im Dunkeln gefahren wurde.
Kalt war’s: Minus 17 Grad zeigte das Thermometer bei der Ankunft. Da war schon das Abladen der Fahrzeuge eine Herausforderung. Am Donnertag Abend folgte der erste Wettbewerb, die „Zauchensee Night Trophy“, eine reine Gleichmäßigkeitswertung, die Pilot Michael Schauer und Copilot Norbert Oberauer mit dem 40. Gesamtplatz beendeten. Der Platz im Mittelfeld lag nicht daran, dass die Giulia sich noch warmlaufen musste: Erst am 5. Januar hatte Schauer die Giulia vom Mechaniker des Teams, Thomas Wenisch, geholt und so keinen einzigen Meter vorher auf Schnee und Eis trainieren können.
Historic Ice Trophy
Der Kurs hatte eine Länge von rund 2,5 Kilometern.
Das holten die Piloten nun nach. Am Freitag folgten Qualifikations- und Vorfinalläufe auf der vereisten Parcours, am Sonntag Final- und Superfinalläufe. Den Rundkurs mit einer Breite von sieben bis zehn Metern und einer Länge von rund 2,5 Kilometern hatten die Veranstalter perfekt präpariert – natürlich ohne Salz- und Splittstreuung.
Historic Ice Trophy
Zunächst ging es um die Einteilung der Gruppen - wobei hier nicht die Epochen nach den Baujahren gemeint ist, sondern die Gruppeneinteilung nach Rundenzeiten. Es gab die „Yellow Group“, die „Blue Group“ und die „Red Group“ – in die letztere Gruppe kamen die schnellsten Fahrer im ganzen Feld.
Historic Ice Trophy
Hier gab es gleich den ersten Erfolg für das O + O Racing Team: Sie schafften den Einzug in die Red Group. Vormittags erreichte die Giulia beim ersten Turn noch eine Rundenzeit von knapp 4,6 Minuten, beim Vorfinallauf steigerte sich das Team auf 3 Minuten 50 Sekunden. Nach der erfolgreichen Qualifikation und der gewerteten Referenzzeit ging es dann weiter mit dem ersten Superrace. Jeweils vier Fahrzeuge fuhren um die schnellste Zeit.
Dass am letzten Tag der Copilot ausgetauscht werden musste – diesmal setzte sich Wolfgang Toriser auf den Beifahrersitz, da Oberauer anderweitige Verpflichtungen hatte – war kein Nachteil. Das Team erreichte einen stolzen sechsten Platz und der Gesamtwertung und einen dritten Platz in der Gruppenwertung unter den 20 Fahrzeugen bis Baujahr 1969.
Historic Ice Trophy Alfa Romeo Giulia 1600 TI O + O Racing Team
Stolzes O + O Racing Team: Beim ersten Einsatz mit der Giulia erreichten sie dritten Platz in der Gruppenwertung.
Kategorie(n):
Events
Youngtimer
Oldtimer
© Fotoquelle / Bildrechte: O + O Racing Team
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