| Das Fahrerlager beim 1000-Kilometerrennen in Monza, 1970. |

Das Coppa Intereuropa Revival: Monza Four Hours
Autor/Redaktion: Uschi Kettenmann · 20. Januar 2012
Das Coppa Intereuropa Revival ist das italienische Pendant zum Oldtimer-Grand-Prix, mit Rennen für historischen Tourenwagen, GTs und Grand Prix-Wagen. 2012 wird mit „Monza Four Hours“ das legendäre 1000-Kilometerrennen von Monza wiederbelebt.
Zum Revival vom 1. bis 3. Juni 2012, unterstützt vom britischen Fachmagazin Historic Motor Racing News, werden die gleichen Wagen zugelassen wie damals. Neben der Klasse der Prototypen vor 1972 werden außerdem Tourenwagen und GT-Fahrzeuge in eigenen Klassen fahren. Dazu gehören unter anderem Ferrari Daytona, Chevrolet Corvette und Camaro, Porsche 911 und 914, Alfa Romeo GTA 1300, GTAM, Ford Escort, Boss Mustang und Pantera. Daneben gibt es Rennen der Oldtimer-Motorsport-Serien Classic F3 and U2TC und die populäre Scuderia del Portello, in der ausschließlich Alfa Romeos antreten.
Beim GT & Sports Car Cup startet ein großes Feld von GT-Wagen vor 1966 und Sport-Prototypen vor 1966 an, darunter Cobras und E-Types, aber auch Alfa Romeo TZs, MGBs, Morgans und die kleinen Lotus XI und XV. Im Pre-’63 GT-Rennen messen sich ältere GT-Fahrzeuge wie beispielsweise Aston Martin Zagato, 330 GTO und SWB-Ferraris; in den kleineren Klassen kämpfen Lotus Elites, Alfa Giulietta SZs, AC Aces und Acecas. Für Formel 1-Fans interessant: Boss GP (die Bezeichnung steht für Big Open Single Seater) wird eine Auswahl der PS-starken Boliden aus den 1990ern der Formel-1, der ChampCars Serie und Fahrzeuge der Indycar World Series präsentieren.
Die Organisation des Rahmenprogramms mit Clubtreffen, Concours und anderen Off-Track-Aktivitäten wird in diesem Jahr erstmals der Veranstalter der Oldtimermesse Auto Moto D’Epoca in Padua übernommen.
Der Monza Coppa Intereuropa, erstmals 1949 ausgetragen, war in den 1960er und 1970er Jahren das Motorsport-Highlight in Italien. Das Rennen zur Sportwagen-Weltmeisterschaft war damals oft sogar noch populärer als der Grand Prix. Die meisten Siege fuhr übrigens Jacky Ickx ein – er gewann die Rennen in den Jahren 1972, 1973 und 1976.
Beim GT & Sports Car Cup startet ein großes Feld von GT-Wagen vor 1966 und Sport-Prototypen vor 1966 an, darunter Cobras und E-Types, aber auch Alfa Romeo TZs, MGBs, Morgans und die kleinen Lotus XI und XV. Im Pre-’63 GT-Rennen messen sich ältere GT-Fahrzeuge wie beispielsweise Aston Martin Zagato, 330 GTO und SWB-Ferraris; in den kleineren Klassen kämpfen Lotus Elites, Alfa Giulietta SZs, AC Aces und Acecas. Für Formel 1-Fans interessant: Boss GP (die Bezeichnung steht für Big Open Single Seater) wird eine Auswahl der PS-starken Boliden aus den 1990ern der Formel-1, der ChampCars Serie und Fahrzeuge der Indycar World Series präsentieren.
Die Organisation des Rahmenprogramms mit Clubtreffen, Concours und anderen Off-Track-Aktivitäten wird in diesem Jahr erstmals der Veranstalter der Oldtimermesse Auto Moto D’Epoca in Padua übernommen.
Der Monza Coppa Intereuropa, erstmals 1949 ausgetragen, war in den 1960er und 1970er Jahren das Motorsport-Highlight in Italien. Das Rennen zur Sportwagen-Weltmeisterschaft war damals oft sogar noch populärer als der Grand Prix. Die meisten Siege fuhr übrigens Jacky Ickx ein – er gewann die Rennen in den Jahren 1972, 1973 und 1976.
© Fotoquelle / Bildrechte: Historic Motor Racing News

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